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The
World Teacher Trust
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Buchvorstellung von Dr. K. Parvathi
Kumar
Kap. 1 (Auszug)
Die Theosophie ist göttliche
Weisheit, und sie bewegt sich. Das ist die theosophische Bewegung. Weisheit
bewegt sich durch jene, die weise geworden sind. Anders kann sie sich nicht
weiterbewegen. In regelmässigen Zeitabständen findet die Bewegung der Weisheit
statt. Es gibt kleine und grosse Epochen solcher Bewegung. Vom Anbeginn der Menschheit
gibt es Theosophie. Es ist nicht richtig, wenn wir sagen, dass die
theosophische Bewegung mit H. P. Blavatsky (Madame Helena Petrowna Blavatsky)
begonnen hat. H. P. Blavatsky leitete nur eine Epoche, eine Bewegung der
Theosophie ein. Periodisch erhält der Mensch
die Gelegenheit, sich in die göttliche Weisheit hineinzubegeben und dadurch
seine eigene Identität zu erkennen. Die Identität eines jeden
Wesens ist, dass es ein Sohn Gottes ist. Durch Zeitzyklen hindurch vergisst der
Mensch, dass er ein Sohn Gottes ist, und wiederum durch Zeitzyklen hindurch
wird er daran erinnert, dass er ein Sohn Gottes ist. Zyklisch bringt uns die
Zeit zur Weisheit. Ein solcher Zeitzyklus, den wir kennen, ist die theosophische
Bewegung, die uns von H. P. Blavatsky gebracht wurde. Deshalb müssen wir ihr
dankbar sein. Aus gewissen erhabenen Zentren der Menschheit hat sie den
Menschen wieder das Licht gebracht. Die Weisheit floss nicht von H. P.
Blavatsky, sondern durch sie. Das war möglich, weil sie ein guter Kanal für die
Weisheit geworden war. Sie hätte der Weit nicht die Weisheit geben können, wenn
sie nicht Kanal dafür oder nicht selbst magnetisch geworden wäre. Der erste und grundlegende
Schritt, wie wir ihn in bezug auf die theosophische Erfahrung verstehen, ist,
dass wir mit der Weisheit an uns selbst arbeiten. Wir brauchen nicht darauf aus
zu sein, die Weisheit zu verbreiten, sofern wir nicht mit ihrer Hilfe an uns
selbst arbeiten. Es ist ein falsches Verständnis zu glauben, dass man Weisheit
verbreiten könnte. Die Weisheit weiss, wie sie sich selbst verbreiten kann. Sie
braucht nur Kanäle. Die Sonnenstrahlen können
nicht durch eine Backsteinmauer in einen Raum gelangen. Wenn aber die Wand aus
Glas besteht, können die Sonnenstrahlen durch sie eintreten. Der Unterschied
zwischen einem Eingeweihten und einem Nichteingeweihten ist derselbe wie
zwischen dem Glas und der Backsteinmauer. Die Materie in der Steinmauer ist
sehr schwer, und im Glas ist sie sehr leicht. Die Steinmauer gestattet dem
Licht nicht hindurchzudringen, während das Glas dies zulässt. Das heisst, das
Glas erlaubt dem Licht nur das Hindurchscheinen. Es kann jedoch nicht für sich
in Anspruch nehmen, selbst Spender des Lichtes zu sein. Was kann das Glas tun
wenn keine Sonne da ist? Das ist alles, was ein
Eingeweihter tun kann. Er kann Übermittler der Weisheit sein, er kann sie
jedoch nicht geben. Der Gebende ist jemand den wir nicht kennen Wir kennen ihn
nicht, weil wir zu sehr mit Namen und Formen beschäftigt sind. Selbst die
Sonne, die wir als das Zentrum des Sonnensystems kennen, gibt nicht das Licht.
Sie ist selbst Kanal für ein höheres Zentrum. Ebenso ist jeder ein Kanal, und
das, was wir als 'das Absolute' kennen leitet sich selbst durch all diese
Kanäle. Dies
ist das grundlegende Verständnis der Theosophie. Das heisst: Licht existiert,
Weisheit existiert, und einem Zeitzyklus entsprechend bewegt sich die
Theosophie. Es gibt einige Kanäle, die ihre Bewegung möglich machen. Das beste,
was ein Kanal tun kann, ist, dafür zu sorgen, dass er transparent wird. Alles,
was man tun muss, ist, dafür zu arbeiten, dass der Körper lichtdurchlässig
wird. Danach liegt es am Licht zu entscheiden, was zu tun ist, wie es zu tun
ist, wo etwas zu tun ist und wann etwas zu tun ist. Selbst wenn das Glas
lichtdurchlässig ist, kann es kein Licht geben, wenn die gesamte Umgebung
bewölkt ist. Ebensowenig wie das Glas kein Licht geben kann, so kann auch ein
vorbereiteter Körper kein Licht geben, wenn es in den höheren Kreisen nicht
beabsichtigt ist. Deswegen arbeitet ein Eingeweihter in Übereinstimmung mit
Zeit und Raum. Er weiss, dass er nicht überall, an jedem Ort und zu jeder Zeit
das Licht verbreiten kann, sondern er wirkt wie ein Brennpunkt und übermittelt
es je nach der Entscheidung der höheren Ebenen. Das bedeutet, dass er
jederzeit bereit ist zu übermitteln. Ebenso ist ein Theosoph ein Kanal und er
arbeitet in Übereinstimmung mit der Zeit und dem Ort. Gegen Ende des letzten
Jahrhunderts gab es eine günstige Zeit, in der die Weisheit entschied, sich
selbst ins Bewusstsein zu bringen. Sie fand dann einen Träger, der ausreichend
rein, transparent und strahlend war, um sie zu reflektieren. Das ist der
Träger, den wir H. P. Blavatsky nennen. Durch H. P. Blavatsky konnte die
Weisheit die Menschen über die Meister der Weisheit erreichen. Erinnert euch,
dass selbst die Meister der Weisheit nicht die Gebenden sind. Sie handeln nach
der Absicht, die aus den höheren Zentren kommt. Sie haben das Verstehen der
Zeit, und dementsprechend wird das Licht übermittelt, wenn für die Menschheit
eine Morgendämmerung gekommen ist.
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