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DER VAISAKHBRIEF ~ Hamsa Siva Soham ~ |
Vaisakhbrief
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Zwillinge 2013 Mithuna Brief Nr. 2 / Zyklus 27 – 20. Mai - 21. Juni 2013
Vaisakhbrief
Gods are born at sunrise, man is born at noon. Gods set in the West, man sets at midnight. Gods are born in Capricorn, man is born in Aries. Gods
set in Cancer, man sets in Libra. Götter werden bei Sonnenaufgang geboren, der Mensch wird mittags geboren. Götter gehen im Westen unter, der Mensch geht um Mitternacht unter. Götter werden im Steinbock geboren, der Mensch wird im Widder geboren. Götter gehen im Krebs unter, der Mensch geht in der Waage unter. Kommentar: Die Zeit ist vierfältig. Ein Tag besteht aus • Sonnenaufgang, • Mittag, • Sonnenuntergang und • Mitternacht.
In einem Monat haben wir • den Neumond, • die zunehmende achte Mondphase, • den Vollmond und • die abnehmende achte Mondphase.
Im Jahresablauf zeigen sich die vier Aspekte der Zeit als • Wintersonnenwende (22. Dezember), • Frühlingstagundnachtgleiche (21. März), • Sommersonnenwende (21. Juni) und • Herbsttagundnachtgleiche (22. September).
Bei den Yugas wird die Zeit in ihren vier Aspekten betrachtet, als • Kali Yuga, • Dwâpara Yuga, • Tretâ Yuga und • Krita Yuga.
Genauso kann man auch das menschliche Leben unterteilen in • Kindheit, • Jugend, • Erwachsensein und • Alter.
Auch das Wort hat vier Aspekte: • Parâ, • Pashyanthî, • Madhyama und • Vaikharî.
Der Herr wird ebenfalls mit vier Armen dargestellt. „Alles in der Schöpfung ist vierfältig“, heißt es in den Veden. Dem entspricht auch die Existenz des Menschen. Er hat die 1. reine, unbewusste Existenz, 2. bewusste Existenz, 3. mentale Existenz und 4. physische Existenz. Die vierfältige Unterteilung ist eine der Hauptmöglichkeiten, einen Kreis zu unterteilen, um auf diese Weise die Schöpfung zu verstehen. In der Meditation heißt es, dass Götter bei Sonnenaufgang hervortreten, also am Anfang des zweiten Viertels. Das erste Viertel beginnt um Mitternacht. Von Mitternacht bis zum Sonnenaufgang befand sich die ganze Schöpfung in einem nebelhaften Zustand, der als kosmisches Ei beschrieben wird. Die Götter waren noch nicht geboren. Mit Göttern sind die Devâs gemeint. Devâs werden bei Sonnenaufgang geboren, und daher beginnt man die Verehrung der Devâs bei Sonnenaufgang. Vor den Devâs existiert im ersten Viertel der absolute Gott mit bestimmten kosmischen Prinzipien, beispielsweise mit Agni, dem kosmischen Feuer und der Kraft, mit der Natur, mit der Zeit, mit der Pulsierung usw. Aus diesem Grund meditieren die Wissenden im Allgemeinen zwischen 3 Uhr und 6 Uhr morgens, um sich selbst zu erkennen und zu verwirklichen. Dies ist die Zeit von Brahman, dem absoluten Gott. Das kosmische Bewusstsein, das im ersten Viertel existiert, erschafft mit Hilfe der Kraft und der Natur die Devâs durch die Zeit. Die Geburt der Devâs ist die Morgendämmerung der Schöpfung. Nach der Morgendämmerung erschaffen die Devâs mit Hilfe der kosmischen Intelligenzen den Menschen, und die Ankunft des Menschen ist die Erfüllung der Schöpfung. Sie wird als Mittag bezeichnet. Symbolisch gesprochen brauchte die Schöpfung die Zeit von Mitternacht bis Mittag, um den Menschen hervorzubringen. Vom Mittag bis zur Abenddämmerung entwickelt sich der Mensch in seiner Dualität auf dem rechten und linken Pfad. Allein durch den Menschen entstanden viele Arten von Wesen mit Licht und Dunkelheit. Bei Sonnenuntergang ist die Arbeit der Götter beendet, und der Mensch vollendet seine Arbeit um Mitternacht. Die Devâs fingen früh an, und deshalb hören sie auch früh auf. Diese Meditation zeigt die Zeit für die Verehrung des absoluten Gottes und der Devâs an. Vom Menschen wird erwartet, dass er sich ihr anschließt und seine Andacht entsprechend durchführt. Die Zeit, in der man wirklich gut meditieren kann, sind die Stunden nach Mitternacht und vor Sonnenaufgang. Empfohlen wird die Meditation zwischen 3 Uhr und 6 Uhr. Die Zeit für die Verehrung der Götter liegt zwischen 3 bis 6 Stunden nach der Morgendämmerung und 3 bis 6 Stunden vor der Abenddämmerung. Zwischen 12 Uhr mittags bis 3 Uhr nachmittags liegt die Zeit für die Verehrung der Pitris. Die Meditation spricht auch die Bedeutung der Sonnenwenden im Steinbock und Krebs sowie deren Beziehung zu den Devâs an, außerdem die Tagundnachtgleichen im Widder und in der Waage mit ihrer Beziehung zum Menschen. Weiteres dazu wird an anderer Stelle dargelegt werden. (Okkulte Meditationen Nr. 28)
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