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Children's Section

 

 

 

DIE SEITE FÜR JUGENDLICHE

 

 


 

DIENST

Emotionalem Dienst fehlen Qualität, Klarheit und Ordnung.

Den Dienenden und allen, die solch emotionalen Dienst erhalten,

nützt er wenig.

  

aus dem Buch: "The Doctrine of Ethics"

 

Liebe Jugend 

Die wahrhafte Reise eines Menschen durch das Leben könnt ihr nur erfahren, wenn man bis zum 18. oder 21. Lebensjahr ein reines Herz entwickelt. Ein reines Herz ermöglicht einem das Wahrhafte vom Falschen zu unterscheiden. Es befähigt Handlungen unvergänglicher Natur auszuführen, im Gegensatz zum flüchtigen Leben. Vom Herzen her zu lernen ermöglicht Erfahrungen der Schönheit des Lebens. Mit dem Verstand zu lernen beschränkt einen und verursacht Blockaden im Leben.

Unwissenheit ist besser als bloß verkopftes Lernen. Die Saat der Weisheit sprießt nicht im luftleeren Raum. Daher stelle in deinen jungen Jahren sicher, dass du ein reines Herz entwickelst.

Beantworte folgende Fragen:

1.      Leidest du unter Stolz?

2.      Sammelst du Dinge an oder teilst du sie mit anderen?

3.      Kannst du gut kooperieren oder suchst du nach Kooperation?

4.      Hast du die Neigung zu lächeln und zu lachen?

5.      Bist du häufig verärgert?

6.      Möchtest du am liebsten etwas bestimmen oder möchtest du lieber etwas lernen?

Beantworte dir selbst ehrlich diese Fragen.

Dr. K. Parvathi Kumar

 (Aus dem Editorial von Dr. Kumar auf der Website: www.jugendforum-mithila.de)

 

Geschichten für Jugendliche

Die Sprache Rukmins

Krishna hatte Rukminî auf ihren Wunsch hin geheiratet. Ihr Bruder Rukmin, der König von Bhojakata, war gegen diese Heirat. Krishna hatte gegen ihn gekämpft und ihn besiegt.

Das war lange her. Die Pândavas trafen zusammen mit Krishna in ihrem Lager die Vorbereitungen für den großen Krieg gegen die Kauravas. Die Armee der Kauravas war riesig: 11 Schwadronen. Die Pândavas hatten nur 7 Schwadronen. In dieser Situation erschien Rukmin im Lager der Pândavas. Er ignorierte seinen Schwager Krishna und wandte sich an Arjuna, den großen Helden der Pândava-Brüder: „Arjuna, macht euch keine Sorgen wegen der Überlegenheit der Kaurava-Armee. Ich habe eine riesige Armee mitgebracht. Ich bin stark und erfahren. Auf mich könnt ihr zählen. Mit meiner Hilfe könnt ihr den Feind besiegen, euren Reichtum und die Weltherrschaft zurückgewinnen.“

Arjuna übernahm die Erwiderung im Namen seiner Brüder: „Wir danken dir für dein Angebot. Niemand von uns hier ist besorgt. Du brauchst dich nicht als unser Beschützer aufzuspielen. Wir haben bereits einen Schutz: Krishna. Du kannst hier bleiben und an unserer Seite kämpfen oder gehen. Uns ist das Ergebnis deiner Entscheidung gleichgültig.“

Rukmin ging wütend zu den Kauravas und erzählte dort, wie schlecht er von den Pândavas behandelt worden war. Doch auch die Kauravas wollten seine Hilfe nicht. Niemand kann denen vertrauen, deren Sprache ihr Ego verrät. Ihre Worte sind größer als ihre Taten.

 

zusammengestellt von Dr. Barbara Kleyböcker

 


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"SIEBEN MAL SIEBEN DREHT SICH DAS RAD"

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